Markus Keller hält den Kasten dicht

Ohne Gegentor: Panther-Torhüter Markus Keller.

Der Panther-Torhüter ist
der Rückhalt beim 3:0
in Schwenningen

Als Eishockeytorhüter Markus Keller im Frühjahr ein Angebot der Augsburger Panther bekam, setzte er alle Hebel in Bewegung um seinen Vertrag beim Zweitligisten Kassel Huskies aufzulösen. Augsburg ist die Heimat des 29-Jährigen, da nahm er es auch in Kauf, dass er bei den Panthern nur als Nummer zwei hinter dem Kanadier Olivier Roy ein geplant ist. Doch in den ersten sechs DEL-Partien der Augsburger kam Keller bereits zweimal zum Einsatz: Beim deutschen Meister EHC München konnte der Augsburger Schlussmann überzeugen, Punkte gab es beim 1:2 allerdings nicht.

Beim Tabellenletzten Schwenninger Wings lief es für die Panther und ihren Torhüter am Sonntag besser. Keller zeigte sich reaktionsschnell – vor allem im ersten Drittel als die Gastgeber jede Menge Überzahlchancen hatten – und seine Kollegen ließen endlich jene Effektivität aufblitzen, die sie bislang vermissen ließen. Nachdem ihnen gegen die Berliner Eisbären und die Düsseldorfer EG (1:2 nach Verlängerung) nur jeweils ein Treffer gelungen war, kamen sie in Schwenningen häufiger zum Zug. Jaroslav Hafenrichter und Arvids Rekis trafen bereits im ersten Abschnitt und als Brady Lamb zu Beginn des Mitteldrittels der Flaute im Powerplay beendete, war bei den Wild Wings die Verunsicherung noch größer. Das Pantherteam zeigte sich defensiv auf der Höhe und konnte zum Auftakt ihrer Auswärtsserie von fünf Partien ihren ersten Drei-Punkte-Sieg registrieren.  Torhüter Keller freute sich darüber, dass er keinen einzigen Treffer hinnehmen musste, wollte daraus aber keinen Anspruch auf einen Stammplatz ableiten. „Ich versuche dem Team nach besten Kräften zu halfen, egal ob ich auf dem Eis stehe oder von der Bank aus zuschaue“, betont er die wichtige Rolle des Miteinanders der DEL-Profis. Sie haben nun eine lange Reise vor sich. Am Dienstag spielen sie bei den Fischtown Pinguinen in Bremerhaven.

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