Die Panther wieder im Einsatz

Das neue Team der Augsburger Panther. Foto Siegfried Kerpf

Augsburg
probt gegen Graz
den Ernstfall

Die Aufgabe ist anspruchsvoll für den Panther-Trainer. Mike Stewart muss neun neue Profis in seiner Eishockeymannschaft integrieren und seine Spieler gleichzeitig an einige neue Regeln in der DEL gewöhnen. „Ich hoffe wir können dennoch die Art von Eishockey spielen, die wir uns vorstellen“, sagt der Austrokanadier. Schnell und aggressiv sollen seine Spieler zu Werke gehen. Sie müssen dabei aber verinnerlichen, dass die Schiedsrichter möglicherweise die Bodychecks und das Zweikampfverhalten anders  beäugen werden.

Der Auftakt des Testspielprogramms war aus Sicht der Augsburger vielversprechend. Nach Siegen über Bozen (3:0) und Zug (5:1) durften sich die Panther als  Rekordsieger beim Dolomitencup feiern lassen. Trainer Stewart freute sich darüber wie schnell sich die neuen Spieler an die ausgegebenen Systemvarianten gewöhnt haben. Auch die Erkenntnis, dass die körperlich verstärkte Mannschaft keine Geschwindigkeitsdefizite zeigte, stimmt zuversichtlich.  „Wir waren in einigen Situationen sogar schneller unterwegs als die läuferisch starken Schweizer aus Zug.“

Gerade die neuformierte Angriffsreihe mit Sahir Gill, Adam Payerl und Matt White zeigte sehenswerte Kombinationen und soll sich auch bei der Saison-Heimpremiere am Freitag gegen die Graz 99ers (EBEL-Liga) in gewohnter Formation präsentieren. Die anderen Sturmvarianten will Mike Stewart gegen die Österreicher verändern um zu testen wer mit wem besonders gut harmoniert. Auf T.J. Trevelyan, ohnehin Panther-Pechvogel vom  Dienst, muss er dabei verzichten. Der Kanadier musste einen Nasenbeinbruch operativ behandeln lassen und fällt deshalb mindestens 14 Tage aus . „Ich kann aber dennoch vier komplette Sturmreihen aufbieten“, so Mike Stewart. Er kann es sich deshalb leisten Junioren-Nationalspieler Tim Bullnheimer zur DNL-Mannschaft abzustellen. „Für ihn ist es wichtig, dass er viel Eiszeit bekommt.“

 

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