Eishockey – Die neuen Panther: Henry Haase

Eishockey: Henry Haase ist der neue Defensivstratege bei den Augsburger Panthern,  seine Freundin Sarah Hecken war Abonnementmeisterin im Eiskunstlauf. Foto: Hecken
Zwei Eiskünstler: Henry Haase ist der neue Defensivstratege bei den Augsburger Panthern,  seine Freundin Sarah Hecken war Abonnementmeisterin im Eiskunstlauf. Foto: Hecken

Ein Meisterpaar
kommt von Düsseldorf
nach Augsburg

Als Profi im Eishockey hat Henry Haase Sommerpause, genügend zu tun gibt es dennoch. Der Verteidiger muss seinen Umzug vorbereiten. Noch lebt der gebürtige Berliner mit seiner Freundin Sarah Hecken in Düsseldorf, in der kommenden Saison spielt er für die Augsburger Panther. „Das wird ein richtiger Kulturschock werden“, glaubt Haase und lacht. Als Preuße im tiefsten Bayern, wird das funktionieren? „Was ich bisher von Augsburg gehen habe, hat mich sehr positiv gestimmt“, betont der Abwehrspieler, der mit den Berliner Eisbären zweimal die deutsche Meisterschaft. gewann.  Noch erfolgreicher war seine Freundin Sarah, die als Eiskunstläuferin vier Titel gewann und bei den olympischen  Spielen 2010 in Vancouver den 18. Platz belegte.  „Wir haben uns vor knapp vier Jahren in Berlin kennengelernt.“ Seitdem sind Haase und Hecken als Paar unterwegs.

Früh mit dem Eishockey begonnen

Die Eishockeybegeisterung wurde bei Haase sehr früh geweckt. Im Alter von vier Jahren besuchte er mit seinem Stiefvater die ersten Eisbärenspiele im legendären Berliner „Wellblechpalast“ und machte in der Laufschule die ersten Gehversuche auf dem Eis. Inzwischen ist Henry 24 und ein Abwehrspieler, der diesen Namen auch verdient. Mit seinen 1,91 m ist er in der Lage vor dem eigenen Tor aufzuräumen. „Ich stelle mich in den Dienst der Mannschaft und bin gut in Unterzahl“, beschreibt er seine Fähigkeiten. Bei den Panthern will er beweisen, dass er auch positive Impulse im Angriff geben kann.

Haase will in Augsburg eine wichtige Rolle spielen. „In Berlin war ich ein  Nachwuchsspieler, der nicht so viel Anteil an den Meisterschaften hatte.“ Deshalb zog es den Berliner 2016 zur Düsseldorfer EG, einer weiteren Traditionsmarke in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).  Positiv dabei: „Ich habe sehr, sehr viel gespielt“. Aber: „Wir haben zweimal die Play-offs verpasst.“

Damit mussten in dieser Saison auch die Panther leben.  Doch als Haase das Angebot aus Augsburg bekam, musste er nicht lange überlegen.  „In  Düsseldorf wird viel umgekrempelt und ich wollte nicht zu lange darauf warten wie es da weitergeht. Für mich fühlt sich die Entscheidung für die Panther sehr gut an.“ Auch sein DEG-Kollege Daniel Weiß lobte die Panther in den höchsten Tönen. „Er meinte, dass ich sehr viel Spaß in Augsburg haben werde.“ Sein neuer Trainer Mike Stewart schätzt die körperliche Präsenz des Abwehrspielers, der schon einige Länderspiele bestritten hat,  und hält ihn mit seinen 24 Jahren noch für entwicklungsfähig.

Haase hält sich derzeit mit dem Plan von AEV-Fitnesscoach Sven Herzog fit, seine Freundin gibt noch Eiskunstlaufunterricht in Düsseldorf.  Die gemeinsame Freizeit genießen sie mit ihrem Hund, einem Golden Retriever.  Das wird sich auch in Augsburg nicht ändern.

 

 

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