Sieben auf einen Streich

Hans Detsch und sein Eishockey-Souvenir: Der Panther hat als Andenken den Puck mitgenommen, mit dem er seinen ersten DEL-Treffer erzielte. Foto: Peter Deininger

Die Augsburger Panther feiern
einen hohen Sieg, zahlen aber
auch einen hohen Preis

Trainer Mike Stewart konnte die Schlussphase der Partie zwischen den Augsburger Panther und den Krefelder Pinguinen gelassen verfolgen. Sein Team führte mit 7:1 (4:0, 3:1, 0:0) – im heißen Endkampf um die Play-off-Plätze in der DEL gelang den Augsburgern der höchste Saisonsieg. „Wir haben unsere Chancen gut genutzt und auch die defensive Verantwortung nicht vergessen“, lobte Stewart sein Team, das am Ende der Partie höchst überschaubar war. „Ich hatte nur noch neun Stürmer“, so der  besorgte Panther-Trainer.

Michael Davies und Trevor Parkes waren bereits am Freitag beim 2:3 in Iserlohn angeschlagen ausgeschieden, gegen Krefeld musste Jaroslav Hafenrichter mit lädierter Schulter vom Eis, Drew LeBlanc bekam den Puck ins Gesicht und Brady Lamb blockte einen harten Schlagschuss. „Fünf meiner Spieler haben am Montag einen Termin beim Arzt“, konnte sich Trainer Stewart nicht festlegen, mit welchem Team er am Dienstag dem Meister München begegnen will. Talent Marco Sternheimer, derzeit per Förderlizenz Torjäger des Oberligisten ERC Sonthofen, wird wohl eher nicht ein Kandidat sei. „Er spielt eine gute Saison, aber ich weiß nicht, ob es gut für ihn wäre gegen die erfahrenen Profis von München zu spielen.“

Von den Diagnosen der Mediziner macht es Mike Stewart abhängig, ob die Panther für die abschließenden Vorrundenspiele noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden und ihre letzte, elfte Ausländerlizenz vergeben. „Wir beobachten den Markt schon die ganze Saison und werden das nun noch etwas intensiver machen.“ Doch das Angebot sei bedeutend geringer als  in der  Vergangenheit.

Einer,  der bei den Panthern bislang nicht so häufig zum Einsatz kam, ist Hans Detsch. Seit 2014 hat er für die Panther knapp 60 Spiele bestritten. Meist musste er sich mit Kurzauftritten begnügen, gegen Krefeld war er für einen kurzen Moment im Rampenlicht. Das 5:0 war das erste DEL-Tor des 23-Jährigen , der außer der persönlichen Erleichterung („Zeit war es“) den Puck und die Komplimente des Trainers mitnehmen konnte. „Detschi ist ein harter Arbeiter, der die Belohnung verdient hat. Der Treffer wird ihm Selbstvertrauen geben“, ist Mike Stewart überzeugt. Die anderen Tore g

egen Krefeld erzielten Mark Cundari, David Stieler, Christian Kretschmann, Evan Trupp, Matt White und Drew LeBlanc

Ein anderer Panther muss sich noch gedulden bis er wieder aufs Eis gehen kann. Alexander Thiel zog sich als „Leihspieler“ des ESV Kaufbeuren einen Kreuzbandriss im Knie zu. „Die Reha am Tegernsee ist sehr gut verlaufen. Die Ärzte haben mir sogar gesagt, dass sie so einen positiven Heilungsverlauf noch nie gesehen haben“, freut sich Thiel. Richtig fit wird er aber erst iu einigen Monaten sein.

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