Panther sind wieder mittendrin

Aktivposten bei den Panthern: Drew LeBlanc. Foto Siegfried Kerpf

Drew LeBlanc ist
der Augsburger Anführer

Das Jahr 2018 hätte für die Augsburger Panther nicht viel besser beginnen können. Mit acht Punkten aus drei Partien hat das Team um Kapitän Steffen Tölzer wieder Anschluss an die Play-off-Plätze in der DEL gefunden. „Die Jungs haben hart gearbeitet und sind dafür belohnt worden“, betont Trainer Mike Stewart, der allerdings  weiß, dass dies erst der Anfang in eine möglicherweise bessere Zukunft der Panther war. Noch haben die Augsburger vier Punkte Rückstand auf Platz zehn, den es bis Anfang März zu erreichen gilt.

Bereits am heutigen Freitag beim Spitzenreiter Nürnberg Ice Tigers und am Sonntag gegen die Kölner Haie müssen sich die Panther mit zwei Schwergewichten der Branche auseinandersetzen.  „Jedes Spiel gegen Nürnberg war hart umkämpft“, weiß Trainer Stewart und hofft darauf, dass der positive Trend anhält. „Wir sind gut in Form.“

Das gilt vor allem für Drew LeBlanc. Der amerikanische Spielmacher ist die prägende Figur bei den Panthern, nicht nur bei einem Blick auf die Scorerliste. In 36 Spielen brachte es der Mittelstürmer auf 34 Punkte (neun Tore, 25 Vorlagen). Der US-Center kommt in vielen kritischen Spielsituationen aufs Eis und ist vor allem in der Schlussphase meist im Dauereinsatz. „Seine Ausdauer ist unglaublich, jetzt zahlt sich aus, wie hart er auch im Sommer trainiert“, glaubt Mike Stewart und erzählt wie beeindruckt Fitnesstrainer Sven Herzog vom Durchhaltevermögen des Angreifers ist.

Auch die Konkurrenz ist längst auf LeBlanc aufmerksam geworden. Angeblich haben Meister München und die Mannheimer Adler für kommende Saison ihr Interesse an dem Augsburger angemeldet. „Das ist schon möglich, aber ich glaube nicht, dass er bereits woanders unterschrieben hat“, sagt Stewart. „Hoffentlich spielt LeBlanc noch lange bei den Panthern.“

Auch die sportliche Zukunft von  Mike Stewart ist zumindest offiziell noch nicht bestätigt. Der Trainer trägt nicht dazu bei für Klarheit zu sorgen. „Kein Kommentar“, so der Austrokanadier. Er konzentriert sich derzeit auf den Alltag – und kann dabei auf seinen kompletten Kader bauen. Am Sonntag gegen Köln werden die Panther wohl vor ausverkauftem Haus spielen. Denn über 800 Haie-Fans werden per  Sonderzug anreisen.

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