Sternheimer setzt den Schlusspunkt

Verteidiger Niklas Länger war einer der Torschützen beim 4:1 des AEV gegen die Düsseldorfer EG. Foto: Annette Zoepf

Aber dem AEV gelingt nur
ein Sieg gegen Düsseldorf

Der AEV lässt in der Deutschen Nachwuchs-Liga (DNL) nichts unversucht um die kleine Chance auf die Teilnahme an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft der U19-Teams zu wahren. Trainer Michael Bakos konnte Pantherprofi Marco Sternheimer vom Oberligisten ERC Sonthofen loseisen. „Sonthofen hat sich bereits für die Play-offs qualifiziert, der AEV hat noch die Möglichkeit Platz vier zu erreichen. Deshalb spiele ich jetzt erst einmal für Augsburg“, verrät der Stürmer, der am Sonntag den letzten Treffer zum 4:1 (0:0, 2.0, 2:1) gegen die Düsseldorfer beisteuerte. Nicht so gut lief es am Samstag als der AEV gegen den selben Gegner mit 1:2 (0:1,  0:1, 1:0) verlor.

Schön anzuschauen waren beide Partien nicht. Trainer Bakos sah dafür eine Mitschuld bei den Schiedsrichtern.  „Wir haben spielstarke Jungs, aber dieses Element kam bei diesem Gehacke nicht zum Tragen.“ Der ehemalige Nationalspieler hätte sich gewünscht, dass die Unparteiischen härter durchgreifen. So aber konnten die abwehrstarken Rheinländer mit ihrer körperbetonten Spielweise gerade dem Duo Marco Sternheimer und Tim Bullnheimer viel von seiner Wirkung nehmen. Da die Gäste mit dem U20-Nationaltorhüter Hendrik Lennard Hane einen ausgezeichneten Schlussmann in ihren Reihen hatten, kam die AEV-Offensive nur schwer in Schwung Beim 1:2 am Samstag gelang Nicolas Baur der erste AEV-Treffer erst 27 Sekunden vor Schluss.

Nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren Adam Szücs und Donat Peter, die mit der ungarischen  Nationalmannschaft in Kanada acht Partien innerhalb von zehn  Tagen bestritten hatten und erst am Freitag wieder in Augsburg eingetroffen waren. Trainer Bakos beließ es bei Kurzeinsätzen für die beiden und setzte darauf, dass seine anderen Spieler das DEG-Abwehr-Bollwerk knacken würden. Am Sonntag funktionierte das: Timo Bakos, Niklas Länger und Tim Bullnheimer brachten ihr Team mit 3:0 in Führung und auch das erste Düsseldorfer Tor steckte der  AEV weg. Marco Sternheimer brachte den Puck im leeren DEG-Tor unter.  „Es ist nicht so einfach sich von Oberliga auf DNL umzustellen. Im Nachwuchs lässt sich mehr improvisieren. Allerdings war es schwer durchzukommen, weil  die Düsseldorfer häufig alles zugestellt hatten“, gab der Pantherprofi zu.

Der Rückstand der Augsburger auf den begehrten vierten Rang (Eisbären Berlin) beträgt derzeit fünf Punkte. Deshalb wäre ein erster  Saisonsieg gegen den EV Landshut am kommenden Wochenende sehr hilfreich. Möglicherweise kann Michael Bakos dann sogar Rückkehrer Martin Hlozek einsetzen. „Er verfügt über Scoringqualität“, weiß der Trainer, vergisst aber als Ausbilder nicht, die Defizite zu erwähnen. „Wir müssen wie bei vielen anderen noch am Spiel ohne Scheibe arbeiten.“

 

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