Panther kämpfen um die Play-offs

Panther-Angreifer Matt White erzielte zwei Treffer gegen Wolfsburg. Foto: Siegfried Kerpf

Nach den Siegen gegen Bremerhaven
und Wolfsburg rückt Augsburg vor

Für die Augsburger Panther hat das Jahr 2018 vielversprechend begonnen. Nach den Heimsiegen gegen Bremerhaven (3:1) und Wolfsburg (5:3) ist die Mannschaft von Trainer Mike Stewart dem letzten Play-off-Platz zehn wieder ein Stück näher gerückt. Drei  Punkte Vorsprung haben die Fischtown Pinguine noch, aber auch ein Spiel mehr bestritten.  Die Panther haben noch 13 DEL-Vorrundenspiele vor sich. „Realistisch gesehen müssen wir davon mehr als die Hälfte gewinnen, wenn wir in der Endrunde dabei sein wollen“, weiß Stürmer Matt White, als zweifacher Torschütze eine der entscheidenden Figuren beim Sieg gegen Wolfsburg.

„Wir hatten einen Superstart, waren läuferisch sehr stark und erzielten zum richtigen Zeitpunkt die Tore“, freute sich Trainer Mike Stewart über die deutliche 5:1-Führung nach zwei Dritteln. Die Torschützen waren Matt White (2), Daniel Schmölz, Jaroslav Hafenrichter und Michael Davies.  „Der dritte Abschnitt war für mich allerdings zu spannend“, gab Stewart zu. Aber die drei Punkte gegen den deutschen Vizemeister entschädigten für die Schwächephasen am Ende. „Es ist nicht einfach gegen Wolfsburg fünf Tore zu erzielen“, erinnerte sich Stewart wohl an die Niederlagenserie im Herbst 2017, als die Panther vor allem im Abschluss enttäuschten.  „Es war wirklich frustrierend, wir haben auch in dieser Phase gut gespielt, fünf bis zehn schwache Minuten hatten aber dazu geführt, dass wir damals viele Spiele verloren“, so der Rückblick von Matt White.

Inzwischen haben die Panther wieder den Anschluss gefunden – auch dank Matt White, der bereits 30 Scorerpunkte (13 Tore, 17 Vorlagen) gesammelt hat. Nur Drew LeBlanc (33) und Trevor Parkes (32) können eine bessere teaminterne Bilanz vorweisen.  Die Panther haben Witterung aufgenommen und wollen mit einem punktereichen Endspurt in die Play-offs einziehen. „Wir sind total focussiert“, sagt der Amerikaner und will sich nicht zu seiner sportlichen Zukunft nach dieser Saison äußern. Sie hängt auch von einer Entscheidung des Managements ab:  Im Vertrag mit White haben die Panther eine einseitige Option zur Verlängerung.

 

 

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