Aktuelles – Kanuslalom

Kajak-Weltmeister Hannes Aigner (rechts) dominierte die erste Rennserie der Olympiaqualifikation, Bundestrainer Thomas Apel freut es. Foto: Peter Deininger

Augsburger starten
mit Siegen in die
Olympiaqualifikation

Kajak-Weltmeister Hannes Aigner konnte es sich am Sonntag in einem Liegestuhl am Augsburger Eiskanal bequem machen. Gelassen konnte der Slalomfahrer vom Augsburger Kajakverein verfolgen wie sich die Konkurrenz ein letztes Mal an diesem Wochenende durch das Wildwasser quälte. Der Sportsoldat konnte es verschmerzen, dass er ein paar Stunden zuvor mit dem 14. Platz im Halbfinale den Endlauf im vierten Rennen der WM-Qualifikation verpasst hatte. Denn Aigner stand nach seinem Sieg am Samstag bereits als deutsche Nummer eins im Kajak-Einer fest. Damit hat der AKV-Paddler nicht nur seinen Platz in der Nationalmannschaft für diese Saison sicher, sondern auch einen vielversprechenden Start in die Olympiaqualifikation mit insgesamt vier Stationen geschafft. Zehn Punkte werden Aigner für seinen Sieg in der Serie von vier Rennen (je zwei in Markkleeberg und Augsburg) gutgeschrieben.  „Das war eine große Nervenbelastung“, gab der Olympiadritte von 2012 zu. Er war froh den ersten Härtetest der Saison erfolgreich gemeistert zu haben. Ähnlich erging es Elena Apel. Die 20-Jährige von den Augsburger Kanu Schwaben bewies ihre Vielseitigkeit, gewann nicht nur die Gesamtwertung im Einer-Canadier, sondern qualifizierte sich hinter der überragenden Ricarda Funk (Bad Kreuznach) auch für das WM-Team im Kajak. In das glänzende Bild aus Augsburger Sicht passte das Ergebnis von Sideris Tasiadis: Der Polizist (Weltrangliste Platz eins) entschied den Zweikampf mit Weltmeister Franz Anton (Leipzig) hauchdünn für sich. Ebenfalls im WM-Team ist Florian Breuer (AKV).

Im Wildwasser auf Kurs